12.05.2020 – Dem Cantus-Theaterverlag in Eschach und seiner Gründerin Ines Erhard gratulieren Sigrid und ich herzlich zum zehnjährigen Jubiläum. Der freudige Anlaß fällt leider infolge anhaltender Corona-Kontaktsperren in eine für alle Vermittler von Live-Kultur schwierige Zeit, aber Ines ist eine Kämpferin und vorbildlich für alle, die am nicht sofortigen Erfolg ihrer Projekte verzweifeln. So flößt sie auch mir immer wieder Hoffnung ein, daß in Bezug auf meine Theaterstücke noch nicht aller Tage Abend sei. Für andere Sehweisen sei in der Theaterszene der vergangenen Jahre kaum Platz gewesen (vielleicht ändert sich das ja?), und ich solle nicht verzagen, weil erst zwei meiner Stücke aufgeführt worden seien. Sigrid und ich gehören zu den ersten Autoren, die sie aufgenommen hat und wir danken ihr sehr für solches Vertrauen. Mögen sie und ihr engagierter Verlag heil aus der aktuellen Theaterzwangspause herauskommen. Ihr und ihren Autoren eine erfolgreiche Zukunft!

https://www.theaterverlag-cantus.de/ 

https://www.theaterverlag-cantus.de/autor/klauspeter-bungert/ 

https://www.theaterverlag-cantus.de/autor/sigrid-ertl/ 




Stadtbibliothek Weberbach Trier

 
Klauspeter Bungert: 
 
Dienstag, 11.02.2020, 18.00 Uhr
 
Neben zwei Sachbüchern und mehreren Partiturprojekten hat der haupt-
sächlich Musikfreunden in Trier bekannte Autor und Musiker Klauspeter 
Bungert 2019 drei belletristische Werke herausbringen können. 
 
In der Schauspielfolge "Unternehmen Faust – eine politische Utopie an fünf 
Abenden" entwirft er tabulos ehrliche Alternativen innerhalb der 
aktuellen Klimaschutzdebatte. In der Erzählsammlung "Fiktive 
Monologe krebskranker Frauen" geht er mit Methoden der heutigen 
Onkologie hart ins Gericht und zeigt ein Gegenkonzept. In "Wolkenfarben
beweist er neben thematischer Vielseitigkeit Meisterschaft im Beherrschen 
lyrischer Formen. 
Immer wieder steht die zunehmende Naturentfremdung des heutigen 
Menschen im Mittelpunkt.
Bungert wird Ausschnitte aus allen drei Werken lesen. (Eintritt frei.)

 

 

 

 

Eintrag 16. Nov. 2019

Trauen Sie sich - ob betroffen oder Betroffene kennend oder nur interessiert - zu einer realistischen Auseinandersetzung mit dem Thema Krebs. Mit kaum einem anderen Krankheitsbild sind ähnlich dramatische Interessenkämpfe verbunden, bei kaum einem anderen wird ähnlich unerbittlich versucht, die Freiheit Betroffener einzugrenzen hin zu einer entmündigten Opferhaltung. Dabei gäbe es eine - von der Schulmedizin einst selber proklamierte, freilich nicht gewinnträchtige - Alternative: Reinigung und Neuaufbau des Körpers durch strenge Umstellungen in Ernährung und Lebensweise. 

Das Buch stellt neben Schicksalen aus der Schulmedizin drei naturmedizinische Gegenbeispiele vor. Die medizinischen Fälle sind authentisch, die darum herumgesponnenen Geschichten frei entwickelt und zu fiktiven Tagebüchern geformt, deren Sogwirkung übereinstimmend von ersten Lesern bestätigt wird:

Fiktive Monologe krebskranker Frauen

Selbstheilungen, Spontanremissionen und wie sie verhindert werden. Ein Plädoyer für einen neuen Umgang mit Krebs. Fallberichte in Form persönlicher Erzählungen (tatsachenbasierter Roman)

Ein Stück Literatur mit philosophischem Tiefgang und vielen psychologischen Facetten – und Hinweis auf eine noch wenig gesehene Großbaustelle der deutschen Politik.

 


 

 
Eintrag 6. Sept. 2019
 
Meine Verbundenheit mit dem Schaffen des Komponisten César Franck zeigte sich in vielen Aufführungen, die ich an Klavier oder Orgel gestaltete oder mitgestaltete, so auch in den beiden Konzerten mit Volker Krebs und mir am vergangenen Dienstag in Trier und am kommenden Sonntag im Kloster Eibingen bei Rüdesheim. Programm: die d-Moll-Sinfonie, nach der Transkription des Komponisten für Klavier zu vier Händen in einer eigenen Bearbeitung für zwei Organisten. 1996 veröffentlichte ich eine Werkmonographie. Diese war auf ein Fachpublikum zugeschnitten und enthielt noch Lücken, die nach mehr als 20 Jahren, auf dem Hintergrund neuer Erfahrungen und Erkenntnisse, geschlossen werden konnten. In neuer und jedem musikinteressierten Laien leicht zugänglicher Gestalt - dazu für einen für Fachbücher sehr günstigen Preis - hat der junge Hamburger Canticus-Musikverlag meine Erkenntnisse zu César Franck nun neu herausgebracht:
 
César Franck - eine analytische und interpretative Annäherung an sein Werk, (Details: Unterseite César Franck)

 
 
 
 
 
 
Eintrag August 2019
 
Zwei weitere Buchtitel von mir sind jetzt im Buchhandel (oder über jpc oder über Direktbestellung bei 28 Eichen bzw. BoD) erhältlich:

Wolkenfarben

Gedichte und kurze Prosa 

 

Motto der Gedichte:

Muß man zu den Irrungen und Flausen seiner frühen Jahre stehen, wenn man zur besten aller Frauen gefunden hat?

Dem verschleuderten Herzblut und der Sorgfalt langer Jahre zu Ehren – es sei: in schamvoller Rückschau lasse ich die gebrauchte Schlangenhaut am Wegrand liegen und winke alten Kameraden Adieu.

Titelverzeichnis und Bestelldaten:

http://www.verlag28eichen.de/titel/wolkenfarben.htm


 

 

Eintrag März 2019

Unternehmen Faust

Eine politische Utopie an fünf Abenden

 
 
Die letzten Jahre waren politisch turbulent und nur ein anderes Angebot auf dem Jahrmarkt demokratischer Eitelkeiten fehlte, und ich wäre in die Politik gegangen. Nun bin ich froh, der Kunst treu geblieben zu sein und allen Freunden vorurteilslosen Nachdenkens ein neues Buch vorlegen zu können: Unternehmen Faust. Nicht ohne Humor und in der erklärten Absicht, hoffnungsvoll zu enden, entwickle ich in fünf zusammenhängenden Theaterstücken unkonventionelle Antworten auf Fragen unserer Zeit. Das Buch hat 212 Seiten, kostet 14 Euro und ist ab sofort über den Buchhandel oder beim Verlag direkt zu beziehen:

Eintrag Dezember 2018

Vom Vorbesitzer hatten wir einen Einstellplatz vor unserem Haus übernommen. Diesen ließen wir von einer Trierer Gartenbaufirma renaturieren. Nun erfreuen uns eine junge Linde, eine Ligusterhecke und einiges mehr, was Sigrid so zusammenstellte und das im Frühjahr hoffentlich aufgehen wird. Wir wollten ein Zeichen setzen gegen die alles beherrschende Pro-Auto-Haltung hierzulande, vor allem aber den zusätzlichen Kamineffekt von Betonsteinen beseitigen, der uns im Sommer zu schaffen machte. Außerdem lieben wir Pflanzen und die Natur. Zuvor hatten wir unser Internet auf LAN-Verbindungen umgestellt und ein kleines Gerät in unsern Stromzähler einbauen lassen, das die Außenstrahlung von Streckdosen bei ausgeschalteten Stromquellen unterbindet. 

 

Eintrag Mai 2018

Nach jahrelangem Zuwarten gingen in der laufenden Saison gleich zwei Theaterstücke von mir in Szene. Im Mai hatte das politische Zweipersonenstück Die Nacht geht auf Premiere. Ob es gelang, mich als Autor in meiner Heimatstadt damit ins Bewußtsein zu bringen und vom beengenden Image eines (Nur- oder in erster Linie) "Musikers" zu erlösen, sei dahingestellt. Michael Thielens publizistische Schützenhilfe, für die ich danke, ließ zwischen den Zeilen erkennen, daß die Präsentation einiges ins Unklare brachte, was im Text klar und plausibel angelegt war. Leider hat man als Verfasser nur begrenzten Einfluß, wenn man sieht, daß den Ausführenden Fehler unterlaufen. Dringend empfehle ich allen Interessierten einen vergleichenden Blick in die kostengünstige Taschenbuchausgabe meiner Dramen, Band 3.

Mein Monologstück Gespräch mit einer Toten erlebte seine Uraufführung in Innsbruck bereits im Februar und wurde in der Presse als einhelliger Erfolg ausgewiesen. Die engagierte, werktreue Inszenierung (Henk: Philipp Rudig; Regie: Agnes Mair) hinterließ auch bei mir und meiner Frau starken Eindruck. Das kleine sympathische Theater, das vor nicht einem Jahr seinen Betrieb aufgenommen hat, plant eine Wiederaufnahme in der nächsten Spielzeit. Trotz bescheidenster Mittel eine hochkarätige Produktion!

Auch dieses Stück ist im Band 3 der einfach hinreißenden Leseausgabe meiner Dramen nachzulesen.

Anfang des Jahres erschien, ebenfalls im Verlag 28 Eichen, mein Überblick über Conan Doyles Prosaschaffen in Das SpukhausEs ist wahrscheinlich der erste zusammenhängende Würdigungsversuch der Romane, Erzählungen und einiger sonstiger Schriften eines der packendsten Schriftsteller Großbritanniens auf deutsch. 

Am 5. Mai hatte ich infolge einer Programmänderung in einer Veranstaltungsreihe der Herz-Jesu-Kirche Trier Gelegenheit, erstmals en bloc meine frühe Klavierkomposition Suite, Sonate und Finale öffentlich zu präsentieren. Auch dies, toitoitoi, mit überraschendem Erfolg.